Copenhagen – Day II, a trip to the future

Der zweite Tag brachte einige Überraschungen mit sich.
// The second day was full of surprises.

Zuerst spazierten wir durch den wundervoll, halb verwilderten Ericapark zu einem Radgeschäft um ein Rad abzuholen. Kopenhagen ist voller Radgeschäfte und Thomsens Cykler scheint relativ günstig zu sein. Aber lasst uns mal über die Zukunft reden, bitte. Wenn man nach Dänemark reist, muss man zwangsläufig geplättet von dem technischen Standard sein, der einen durch die Stadt begleitet. Unser Abflug von München fing schon wie ein Omen an. Am Infopoint wurden wir von einem menschengroßen Bildschirm begrüßt, dahinter eine nette Dame, sie lächelte uns von ihrer flachen Mattscheibe aus an. Wir blickten verwundert in das Pixelgesicht, war es doch eine Live-Übertragung in der sie uns die Wegbeschreibung gab. Sehr innovativ muss ich sagen. Das Leben in Salzburg ist da etwas anders und dieses erste Erlebnis sollte für den restlichen Ausflug prägend sein. Überall wo man nur hinschaut, sieht man etwas, das einer besseren Version gleicht, die wir aus dem restlichen Europa kennen. Neuer, technischer, intelligenter. Also sollte es keinen verwundern, dass die S-Bahn fast unendlich Platz für Fahrräder bietet, eine elektronische Statusleiste hat, welche die Position live auf den Netzplan überträgt, damit man immer weiß, wo man sich gerade befindet und wie weit es noch bis zur nächsten Station dauert. Kopenhagen ist eine sehr auf Zeiteffizienz ausgerichtete Stadt, scheint es mir und das bestätigte sich, als ich vor einer roten Ampel stand und darauf erkennen konnte, dass die Rotphase runterzählt und die Sekunden für mich einblendet. Auf die Uhr schauen war früher. Das Verkehrsnetz von der S-Bahn allein ist etwa 170km lang und die Metro funktioniert automatisch, ohne Fahrer, ohne Schaffner.

Als wir nun mit dieser magischen Bahn zum Meer fuhren und uns dort einen perfekt englisch sprechenden Kaffee gönnten, war es auch nicht mehr weit zum Park Eremitagesletten, wo Rehe und Hirsche frei herumlaufen und sich an die Menschen gewöhnt haben. Von denen gab es viele zu sehen, einen Albinohirschen haben wir auch erblickt. Als wir durch den Park geradelt sind sahen wir aus der Ferne einen Sturm anrollen, wollten ihm entfliehen, aber es hat uns ziemlich erwischt. Total durchnässt kamen wir zuhause an und wechselten erst mal vom Nassen ins Trockene. Unter Bettdecken warteten wir das Gewitter ab und als es wieder aufzuklaren begann, fuhren wir ratzfatz ins Rizraz, um uns dort erneut die Bäuche vollzuschlagen. Danach gingen wir in eine Shisha-Bar, denn wir wollten den Tag mit einer Wasserpfeife zum Ausklingen bringen. Da wir alle Anis nicht mögen entschieden wir uns für eine fruchtige Variante, wollten aber keine Experimente eingehen, damit jeder etwas davon hat. Also entschieden wir uns für Apfel und machten daraus auch gleich eine doppelte Geschmacksversion. Fatale Idee, denn im Apfel ist genau der mir verhasste Anisgeschmack zuhause. Wenn also jemand Shisha rauchen möchte, nehmt euch Mango oder Maracuja oder Ähnliches. Während wir also vor uns hin pafften, entstand die Idee den Schlaf einfach sausen zu lassen, die Nacht durchzumachen und den Sonnenaufgang am Hafen anzuschauen. Es war sowieso schon zwischen 22 und 23 Uhr und das Wetter sollte am nächsten Tag vormittags auch schlecht sein. Gesagt, getan! Zuerst holten wir uns Getränkstoff aus einem 7′eleven und machten es den Kopenhagenern nach: Einen großen Platz suchen, sich dort hinstellen, Bier aufmachen und trinken. Diese Art von Feiern ist unter Dänen weit verbreitet, was dazu führt, dass die Stadt nachts voll von Menschen ist, die Party auf offener Straße machen. Wer mein Video gesehen hat, konnte an einer Stelle solch eine Szene entdecken. Nachdem wir also unser Bierchen getrunken haben, machten wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Bar. Im Streckers war die Stimmung gehoben, die Coverband hat gut und laut gespielt, aber die Bar (wie alle anderen) wurde schon um 2 Uhr früh geschlossen. Wieder spazierten wir also über Umwege an unser Ziel, den Hafen Nyhavn, den wir um 4 Uhr erreichten. Am Wasser froren uns in der doch kalten Nacht ein bisschen die Glieder ein, dennoch empfehle ich jedem solch ein Unterfangen durchzuziehen. Spätestens wenn man dann um nach Fünf andere Menschen schreiend ins Wasser springen hört, kann man danach das Lachen genießen und ist wieder bestens beisammen. So war es auch schon Zeit für einen Tee, den wir leider um die Zeit nur beim McDonalds bekamen und nach einer kurzen wärmenden Pause zogen wir auch schon weiter um das Parlament und die Frederikskirche zu sehen. Mittlerweile näherte sich die Stunde 8 und die Cafés fingen an zu öffnen. So konnten wir bei Holms Bager ein verhältnismäßig günstiges Frühstück genießen, welches auch noch unglaublich lecker war. Es blieb nur mehr der Heimweg, eine Mütze schlaf und der restliche Teil des dritten Tages. Bis bald!

 

First, we went through the beautiful Ericaparken to Thomsen’s Cykler, where we had to fetch a bike from being fixed. Copenhagen is full of bike stores and Thomsen’s Cykler seems to be moderately cheap. But, let’s talk about the future for a second. When you enter Denmark, you’re instantly blown away by the high technical standards throughout the city. When we were at the airport in Munich, an omen presented itself to us – a woman from the future greeted us as we were standing in front of a man-sized screen with a big sign Infopoint. Really, life in Salzburg is much, much different. But we happily gazed at this mysterious, but real woman on the screen as she was pointing us in the right direction. This effect actually never wore off for the whole trip. Everywhere you look, you see something that’s in better shape, modernized or simply put – from the future. So it shouldn’t surprise you, that the Subway (S-tog) have infinite bike space, and an electronic status bar, where your position is mapped on the screen for your convenience. They are bigger and have three seats on one side instead of two. They have free WiFi (but you have to log in), the system map is about 170km long and they run on a railway electrification system. Further, the metro trains are run by a fully automated computer system, without a conductor or driver. And to top it off, if happen to catch a red light, the counter will count down the seconds with you! Crazy people. But I loved it!

After we found our way to the Sea and bought some coffee wrapped in perfect english language, we headed to the Deer-Park near Castle Klampenborg and biked through it. We saw many deer, including an albino/white one and as we were biking through the plains we saw a big storm roll on slowly. We tried to escape it, but it got us good. We came home drenched and left after changing for another RizRaz filling. It was SO good. For a good finale we went to a Shesha/Hookah Bar and indulged in something we haven’t done for a good while, smoking water-pipe. We had small issues though, though we already knew the Hookah. And as we all hate aniseed, we were really eager to have something fruity. So we got the double apple. Pity though, that what bugged us most, was the flavour apple. It tasted purely like aniseed. Gross, doubled aniseed apple. Hooray for not knowing stuff! So, if you ever want to try Shesha – which is really nice – never take apple, unless you really like aniseed. Take Mango or Maracuja or some shit like that. Unfortunately, my sadness about this taste was so great, that not one picture was made.

Well, while smoking that delicious stuff, we came up with an idea: why not ditch sleeping and stay up and watch the sun rise? It was around 10 or 11 anyway and the weather was said to be bad the next day until noon. So we did. First we decided to stroll around the town and then maybe to hit a place. It’s common for party people to just buy something to drink in a 7’eleven i.e. and hang outside, on a crowded place. If you have seen my video, you will notice us sitting and just watching people in a crowded place. After we finished a beer we went to a really nice bar, with a good cover band, loud music and dancing people. the bar closed early though, around 2am so we walked through the city again. At 4 o’clock we arrived at Nyhavn and watched the sun rise slowly for the next two hours. It was cold, the air was crisp, and we also witnessed guys jumping naked into the water at this time of night. After first hearing screams and then laughter everything was okay again and we slowly made our way to the nearest Cafe, which had to be McDonalds, because everything was closed until 8′. After warming up inside we decided to take a look at the parliament and the Frederik’s church because there was time to be killed. So while the day started slowly to warm up we yet got to see some nice architecture before we got ourselves some breakfast. The first place was ridiculously expensive, and charged around 17 € for sunny side eggs with bread. So we went to Holms Bager and I got a Salmon-Sandwich with Danish rugbrød, something like a chocolate donut and an espresso for around 13 €. If you want something tasty, go to Holms Bager! You won’t regret. 🙂

Finally we headed home to freshen up and to rest.

Check in again, and take a last walk through Copenhagen, on Day III.

Advertisements

5 Gedanken zu “Copenhagen – Day II, a trip to the future

    1. Freut mich! Ja, durchmachen – das kann schon viel Überwindung kosten. Aber ich glaube man sollte es einfach hin und wieder tun. Danach darf man auch ganz viel jammern 😀

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s