Copenhagen – Day I

Kopenhagen – Tag 1
Nach einem Nachtflug und einem wundervollen Blick auf die hell erleuchtete Stadt am Meer, sind wir am nächsten Morgen gleich nach Schweden losgezogen. Immerhin habe ich auf der Landmasse gestanden die bis nach Norwegen führt – ein guter Anfang!
// After a nightflight to Copenhagen with a beautiful glance on the citylights we got up early and headed to Sweden right away. After all you’re not that close to Norway every day, right?

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Schwedischer Boden // Swedish ground

Auf schwedischer Seite, mit dem Zug etwa 25 Minuten, stürzten wir uns sofort ans Meer und verbrachten dort eine Weile. Nachdem wir Sand und Seeluft geatmet haben schlenderten wir noch gemütlich durch die Stadt. In Malmö kann man leben, stelle ich fest. Sogar mehrere Jobangebote hängen aus. Die Versuchung, die Versuchung. Die Häuser sind wunderschöne Fachwerk- oder Ziegelhäuser, viele wurden 19.Jhd errichtet. Ich stelle mir vor, wie es in den Wohnungen dazu wohl so aussieht. Vielleicht so wie hier oder hier? Beflügelt von Träumereien laufe ich durch diese wunderschöne, alte Stadt, bis mich die Realität einholt. Am Rathausplatz findet ein Oktoberfest statt. Im August, mit Bierzelt, deutscher Blasmusik und deutschem Bier. Dann kommt auch schon der Abschied, mit dem Zug fahren wir über den Öresund nach Kopenhagen zurück und wandern das erste Mal durch die Stadt. Für den Rest des Tages, der nicht mehr viel hergibt, bleiben nur noch zwei Dinge zu tun. Essen und Trinken. Zugegeben, kulinarisch haben wir uns nicht den dänischen Spezialitäten hingegeben, dafür waren wir in einem rennomierten Restaurant mit vegetarischem Buffet, welches uns umgehauen hat. Vorweg kann ich sagen, Kopenhagen ist für sein weltbestes Restaurant noma bekannt, wo die Warteliste gut ein Jahr beträgt und rundherum reihen sich Konkurrenten. Man wird also kaum Pech haben mit der Auswahl des Essens. Trotzdem ist es teuer.
Tipp: In Kopenhagen sind die Preise im Durchschnitt wesentlich höher, allerdings sind die Unterschiede zwischen den besseren und durchschnittlichen Restaurants nicht so hoch wie in Österreich oder Deutschland. Wer also lieber schick Essen gehen möchte, zahlt im Verhältnis wesentlich weniger drauf, als hier und sollte diese Variante wählen. Blöderweise hatte ich die Info erst im Nachhinein.
Da wir im Restaurant mehr für ein Bier (0,5l) als für das Buffet gezahlt hätten, wählten wir die bessere Alternative: Gehen wir in eine Metal/Punk-Bude mit moderaten Preisen. Da VICE diese Bar empfohlen hat, konnte man damit auch nicht viel falsch machen. Schon als wir uns näherten drangen aus verschiedensten Gebäuden laute Musik, wir waren also auf dem richtigen Weg. Überall Party, überall Musik und dann Bier. Ich bestellte mir das „dunkelste, stärkste und intensivste“ Bier, das sie hatten. Es war intensiver als ich dachte, aber die Flasche war klein und mein Herz war froh. Wenn ihr also Lust auf eine Bar mit Charakter habt, dann besucht das Floss. Die Musik ist laut, die Bierauswahl ist groß und die Menschen sind sehr, sehr hübsch.

After 25 minutes by train we reached our destination and immediately set out to the sea. We stayed there for a couple of hours and breathed in the salt and the sea. It was a wonderful feeling to be at the Sea again. I love to live in the mountains but the sea has something fascinating to it. It eases your mind and soul. Mountains tend to be grounding and fulfilling. After these short hours we headed to the town, which is very livable, it seems. I saw many shops hiring and was quite tempted, I’d say. Malmö has beautiful old houses made of bricks and timbered ones, built in the 18th century. As I walk by i try to imagine how it looks inside, what might the appartmens be like? Maybe they look like this one or this? Musing and daydreaming I’m walking through this beautiful, old town, as reality hits me. In front of City Hall there’s a big tent which plays unmistakably german music. It’s Oktoberfest, happening in August, and in Denmark. But it’s time already, time to say goodbye and to return to Copenhagen. We take the first stroll through this dynamic city and after a day of walking there were only two things left to do. Eating a good meal and drinking a good beer! First, we hit up RizRaz and ate us through their vegetarian buffet. We decided not to drink any alcohol there, because one bottle of beer (0,5l) was more expensive than ordering the all-you-can-eat buffet!
Advice: Denmark is quite expensive, like all Scandinavian Countries, so keep in mind, that you will spend more for food and drink. Nevertheless, no matter how cheap your food will be, it won’t be lame, the standard of food in Copenhagen is pretty high, since the world’s leading restaurant noma is in Copenhagen. If you want book a table, you’ll have to wait about one year, not joking. And what’s the case with a world leading restaurant? It will have competitors and the quality of food rises in general. I don’t know where you’re from, but here the gap between regular restaurants and gourmet-restaurants is pretty high, meaning meals can cost between 10 and 40 Euros. Whereas in Copenhagen the prices are higher on average, but the quality-gap is much lower. If you want to spend money on good food, do it in Copenhagen. Most likely you’ll end up with excellent food, for a reasonable amount of money. 
After we finished our meal we headed to Floss, a Punk/Metal bar, recommended by VICE for a good brew. I love beer, and I love tasting new ones. I said „give me your strongest, darkest and richest beer“. I think I overdid it a bit, good they fill it into small bottles. If you want a bar with personality, Floss is right for you, the mood is very relaxed and the music is loud and the people are very, very pretty.

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6 Gedanken zu “Copenhagen – Day I

  1. superschöne fotos!!
    eine freundin von mir ist – mehr durch zufall, zum studieren – nach malmö ausgewandert und sie ist dort eigentlich doch ziemlich glücklich. es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass sie wieder kommt (würde mir natürlich besser gefallen 😉 ), aber mittlerweile könnte sie sich durchaus vorstellen, auch dort zu bleiben.

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    1. Vielen Dank!! Verstehe ich nur zu gut, diese Stadt ist herrlich! Sogar manch Däne zieht dort hin und pendelt nach Kopenhagen, weil es etwas günstiger ist. Dort studieren würde mir auch gefallen. 😀

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