It’s all about home.


Finally I was in Poland again.

I wasn’t there for a time too long. I planned on staying for two weeks, but the change in my life was rather abrupt and fast, so I was happy to have been there at all. I started at a new job and am totally happy there. That’s why it came rather as a surprise when I got a week off after working there only a month. Lucky me! I could visit family and the beloved farm life. I really, really long to have a farm too, in the not all too distant future. We had some plans already, almost got a huge bed&breakfast near the Hohe Wand but were rejected because we didn’t give an offer to buy it. In the meantime I’m happy we didn’t take that chance then. We were ready but also weren’t. So we now try to balance our lifes and our minds and in a few years, we may start looking again. But, I dearly miss the garden we had back in Lower Austria. It was bliss, but it was short. But back to Poland. Mostly, we were getting stuff done. Around the house, in Zywiec, it’s always the same, really. Arriving, visiting grandma and my brother, who lives two houses away, starting to fix stuff thats broken, filling cupboards and cleaning, obviously. One of the first things we have to get done by the way, is change the batterys of our clocks. They’re done everytime we get there. When there’s time, we would take the car and buy the stuff we need, stop for some ice cream and hunt down our list of errands. And in between we (read: I) would satisfy my cravings for dark beer and start relatively early in the evening (read: afternoon). It was a lovely time, on the last day we got the whole family together for a barbecue. Sadly we had to leave too early that day.

Everytime I’m there, I plan to visit more of the countryside, go to parks instead of „just running errands“ – but if time is limited, and every helping hand is needed, it’s not always possible. For a real tour around I think I would need about three to four weeks. Including visiting everyone of my siblings. Which for now is not easy to manage, but soon I hope, will be less of a problem.

Endlich wieder in Polen. Es verging eine lange Zeit, das letzte mal war ich vor anderthalb Jahren dort. Momentan befinden wir uns aber in einer so wechselhaften Zeit, dass es mir nur möglich war für eine Woche dort zu bleiben. Ich bin froh, dass überhaupt eine Woche daraus wurde, denn mit meinem neuen Arbeitsplatz war es fraglich, ob es überhaupt eine Woche wird. Trotz der kurzen Arbeitszeit von einem Monat bekam ich meinen ersten Urlaub – Glück! Ich konnte dadurch meine Familie besuchen und … ja, das Landleben, endlich auch das wieder erleben. Ich würde so gerne auf einem eigenen Bauernhof leben und hoffentlich wird dieser Traum auch in nicht allzu ewig entfernter Zukunft wahr. Wir hatten bereits das Glück eines Angebots für eine Frühstückspension nahe der Hohe Wand, sind aber leer ausgegangen, da die weiteren Interessenten den Kauf des Hauses anboten, während wir es nur pachten wollten. Mittlerweile bin ich froh, dass uns dieses Haus durch die Lappen gegangen ist. Es hätte sicher einen anderen Weg bereit gelegt, aber momentan bin ich froh, dass es nicht so kam. Wir waren zwar bereit, aber gleichzeitig so gar nicht bereit. Nun versuchen wir uns mit beiden Beinen im Berufsleben zu verankern und das Leben und den Geist in eine gesunde Balance zu bringen und wenn das vollbracht ist, starten wir die Suche erneut. Etwas, was mir so sehr fehlt, ist der Garten, den wir in Niederösterreich beim Haus hatten. Ach, dieses Leben, schön aber kurz. Aber zurück zu Polen. Überwiegend waren wir dabei Sachen zu erledigen. Am Haus, im Haus, in Zywiec… es ist eigentlich immer das gleiche. Ankommen, Oma besuchen, Bruder besuchen, der zwei Häuser entfernt wohnt, Hausrat reparieren, Schränke füllen und putzen, logisch. Eins der ersten Dinge, die eigentlich immer zu tun sind, ist der Austausch der Batterien aller Uhren im Haus. Jedes Mal, wenn wir wiederkommen, sind sie alle. Wenn wir Zeit zwischen all den Reperaturen finden, nehmen wir uns das Auto und gehen die Liste der Besorgungen durch, halten für ein Soft-Eis an und versuchen zwischendrin auch mal zu entspannen. In diesen Zeiten versuchen wir (lese: ich) unsere (lese: meine) Dürste nach polnischem Starkbier zu stillen und fangen schon am frühen Abend (lese: Nachmittag) an, dieses zu geniessen. Es war eine wunderbare Zeit, am letzten Tag konnten wir die ganze Familie zum Grillen vereinen, doch leider mussten wir schon viel zu früh los.
Jedes Mal, versuchen wir mehr der Umgebung zu sehen und auch unterschiedliche Plätze zu besuchen, anstatt nur „Besorgungen zu machen“ – aber wenn die Zeit so begrenzt ist und jede helfende Hand gebraucht wird, ist es nicht immer möglich, sich für solche Ausflüge ein Zeitfenster zu schaffen. Für eine richtige Tour, die unter anderem den Besuch aller Geschwister beinhält und relativ lokale Ausflüge genehmigt, bräuchten wir locker drei bis vier Wochen. Vielleicht wird ja auch das irgendwann einmal möglich.

The street which leads to our house is also the street where my grandma lives. This red gate is so old, that it is one of the things, which remindes me of the past. // Diese Straße führt zu unserem Haus und ist auch die gleiche Straße, in welcher meine Oma lebt. Der rote Zaun ist so alt, dass ich ihn unweigerlich mit der Vergangenheit verbinde.
It’s the street behind the water. // Die Straße hinter’m Wasser.
One thing which aches my heart was this dog. I approached him and he seemed friendly, but undeniably he’s sick and in need of medication. Not to mention, held on a leash permanently. Typically the dogs roam the streets and/or the sites but somehow I got a feeling, that this one doesn’t. Soon after approaching he went back into his cot and rested there. This is one part of which I’m not proud of, that it still exists in this region and even in my family. //

Mir tut das Herz schon weh beim Anblick dieses Hundes. Ich bin an ihn herangegangen und er schien freundlich, aber ohne Zweifel war er krank und braucht Behandlung. Und natürlich wird er permanent an der Leine gehalten. Nachts werden die Hunde in den Straßen frei laufen gelassen oder bewachen das eigene Grundstück, ich hatte das Gefühl, dass dieser Hund dies nicht tut. Kurz nachdem ich auf ihn zuging, zog er sich bereits in seine Hütte zurück und legte sich zur Ruhe. Einer der Dinge, für die ich mich schäme, dass es einen Hund in meiner Familie gibt, der unter diesen Bedingungen lebt, wie auch in der Region selbst noch üblich.

Young geese at my grandmothers. // Junggänse bei meiner Oma.
These two were interested particularily in the grass on the other side of the fence. // Diese Beiden waren ganz besonders am Gras auf der anderen Zaunseite interessiert.
Market-Day in Zywiec. // Markttag in Zywiec.
Suits // Anzüge
My uncle left us with 40 eggs, which in part were from a breed which lays green eggs. // Mein Onkel gab uns 40 Eier, unter anderem von einer Hünerrasse, die grüne Eier legt.

 

The serious-drinking-face runs in the family, I knew it! I have it too. // Ich wusste es, das ernste-trink-Gesicht liegt in der Familie! Ich habe es auch.
Well, there are other faces too. // Nunja, es gibt auch andere.
We painted our back door. She likes to sit under tables in general. // Die rückwärtige Haustür wurde neu lasiert. Und jeder braucht ein Dach über dem Kopf.
Most beautiful heavens. // Die schönsten Himmel.
Mr. B. and my brother. // Herr B. und mein Bruder.
One of many. // Eins der vielen.


Thanks for watching! Before I forget, the Site www.kmgfoto.at is launched! But it redirects to this blog – for now. I’m planning to set up some pictures as a portfolio, but they’re so scattered through my harddrive and externals, that it’s a real pain in the ass to get them together. It’ll stay that way, until I sorted everything out. Cheers!

Danke für’s Anschauen! Übrigens ist die Seite www.kmgfoto.at nun endlich online! Allerdings verlinkt sie temporär noch zu diesem Blog. Ich plane ein Portfolio einzurichten, allerdings sind meine Portfolio-Bilder auf den externen Platten so verstreut, dass es extrem nervt, diese zusammen zu suchen – auch wenn es dringend notwendig ist. Es wird also noch ein wenig dauern. Bis bald!

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2 Gedanken zu “It’s all about home.

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